Das kleine tesa Klebe-ABC


Enthalten Klebefilme Lösungsmittel?

Eine wichtige Frage, die häufig von besorgten Eltern gestellt wird. Basteln? - Na klar! Aber bitte ohne den unangenehmen Geruch von organischen Lösungsmitteln! Für unsere Klebefilme für Büro und Zuhause werden Dispersionsklebstoffe eingesetzt. Nach dem Abtrocknen des Lösungsmittels Wasser verbleiben daher keine organischen Lösungsmittel in der Klebmasse.

Sind Klebefilme wie tesafilm® und tesapack® säurehaltig?

Klebefilme enthalten keine Säuren, die Papier beschädigen können. Die Forderung nach säurefreien Papieren und Klebefilmen begründet sich aus der schlechten Erfahrung mit den ersten industriell hergestellten Papieren. Die bei der damaligen Produktion von Papier verwendeten Chemikalien setzten nach einigen Jahren Schwefelsäure frei. Die Schwefelsäure ließ das Papier verspröden, so dass Bücher nicht mehr verwendet werden konnten.

Sind Klebefilme frei von Asbest, Formaldehyd oder Schwermetallen?

Sie können beruhigt sein. Die tesa Klebefilme für Büro und Zuhause enthalten weder Asbest noch Formaldehyd und sie sind frei von Schwermetallen.

Wie lassen sich Klebmassenrückstände entfernen?

Wenn Klebmasserückstände auf dem Untergrund bleiben, oder der Klebefilm sich nicht vollständig ablösen lässt, dann kann man es mit folgenden Methoden probieren:

  1. Klebefilm bzw. Rückstände mindestens 1 Minute mit einem mit Reinigungsbenzin getränkten Lappen abdecken. Testen Sie jedoch unbedingt vorher die Beständigkeit der zu reinigenden Oberfläche.
  2. Klebmassenrückstände lassen sich anschließend mit dem Lappen abwischen. Klebefilmreste nach den unter " Wie lassen sich Klebestreifen auch nach langer Verklebungszeit oder von schwierigen Untergründen ablösen?" genannten Methoden ablösen (ohne Fönbehandlung!).
  3. Als weitere Lösungsmittel können in folgender Reihenfolge statt Reinigungsbenzin eingesetzt werden: Universalverdünnung, Cupran-Handreiniger oder Pinselreiniger

Wie findet man den Anfang der Klebebandrolle?
Manchmal lässt sich der Anfang nur schwer auf dem Rollenumfang finden. Auch das Aufnehmen ist manchmal nicht leicht, da der Film einreißt.

  1. Ein Abroller bietet die beste Abhilfe, da der Klebefilmanfang auf dem Messerkopf immer griffbereit liegt.
  2. An losen Rollen ohne Abroller können Sie den Rollenanfang immer nach dem Gebrauch umlegen und Klebmasse auf Klebmasse verkleben. So bleibt das Rollenende gut sichtbar und griffig.

Warum klebt der Klebefilm manchmal nicht ausreichend?
In einigen Fällen kleben tesa® Klebefilme nicht so gut wie auf Papier, Glas und Möbeloberflächen. Es handelt sich dabei meist um Verklebungen auf Kunststoffbeuteln aus PE oder gewachstem Geschenkpapier. Für diese Anwendungen kann ein Klebefilm mit Kautschukklebmasse bessere Ergebnisse bieten.

Auch die Sauberkeit des Untergrundes spielt eine Rolle. Generell muss die Verklebungsfläche trocken, frei von Staub, Fett, Öl, Feuchtigkeit und anderer Verschmutzung sein - Silikone, Wachse und Schmutz mindern die Verklebungssicherheit.

Bei welcher Temperatur sollte man Klebebänder verarbeiten?

Die Verarbeitungs- und Abzugstemperatur sollte zwischen + 5° C und + 40 ° C liegen. Kalte oder zu warme Klebe¬bandrollen müssen vorher an die Umgebungstemperatur angepasst werden. Um ein rückstandsfreies Abziehen sicherzustellen, muss das Band im spitzen Winkel vom Untergrund abgezogen werden. Wird das Abdeckband bei Temperaturen unter +5° C entfernt, werden Trägermaterialien (z. B. Folien) spröde. Das Band lässt sich nur "knatternd" unter Rei߬neigung entfernen, es kann zu Klebmasserückständen kommen.

6 Tipps für exzellente Resultate:

  • Klebebänder immer von der Farb- bzw. Lackkante weg abziehen!
  • Klebebänder erst nach Farban¬trocknung jedoch nicht nach Farbdurchtrocknung entfernen!
  • Klebebänder immer im Winkel von 45° abziehen!
  • Klebebänder auf Naturkautschuk-Klebmasse-Basis nie direkter UV-Belas¬tung aussetzen
  • Klebebänder sind bei Raumtem¬peratur trocken zu lagern und vor direk¬ter Sonneneinstrahlung zu schützen
  • Klebebänder auf Naturkautschuk-Klebmasse-Basis sind nicht über einen längeren Zeitraum erhöhten Tempera¬turen über +50°C auszusetzen

Wie lassen sich Klebestreifen auch nach langer Verklebungszeit oder von schwierigen Untergründen ablösen?
Manchmal ist das Ablösen von Klebefilmen eine knifflige Sache. Insbesondere das Ablösen von einigen Untergründen, wie beispielsweise glatte Resopal-Möbeloberflächen, manche Kunststoffe wie PVC oder Außenfensterglas, kann nach langer Verklebungszeit und insbesondere nach intensiver Sonneneinstrahlung sehr schwierig sein.

So machen es die Profis:

  1. Klebefilm an einer Ecke beginnend mit dem Fingernagel abheben. In schwierigen Fällen kann auch ein Taschenmesser, eine Rasierklinge, eine Pinzette oder ein Kunsstoffspachtel das Aufnehmen erleichtern. Wenn der Streifen mit einem Fön erwärmt wird, lässt er sich leichter aufnehmen.
  2. Klebefilmecke zunächst diagonal abziehen, bis der Film über die gesamte Breite abgelöst ist.
  3. Klebefilm dann langsam und gleichmäßig vollständig abziehen.


Bleiben Rückstände zurück oder der Film zerreist, verfahren Sie bitte wie unter „Wie lassen sich Klebmassenrückstände entfernen?“ beschrieben.

Was tun, wenn der Abroller stumpf wird?
Die Messer in den tesa-Abrollern bestehen aus rostfrei ausgerüstetem Stahl. Nach jahrelangem hartem Alltagseinsatz kann ein Messer jedoch durch Verschmutzung oder durch Schädigung der Zahnleiste stumpf werden. Insbesondere die aktuellen PP-Klebefilme lassen sich dann nur schwer abtrennen.

Für die meisten Abroller (mit dem blauen Messerhalter) gibt es jedoch Ersatzmesser, die Sie über unseren Verbraucherservice beziehen können:
+41-44-744-31-11
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Was tun, wenn sich alte Klebestreifen und Klebestellen nach sehr vielen Jahren verfärbt haben?
Wurden eingerissene Buchseiten oder andere Papierunterlagen vor Jahren einmal mit einem Klebestreifen repariert, so kann der damals klare Film heute bräunlich verfärbt sein. Obwohl der Film sich manchmal noch ablösen lässt, kann dann auch im Papier eine braune Verfärbung zurückbleiben, die sich nicht ohne weiteres entfernen lässt – mit einem Trick jedoch schon.

Ursache für die Verfärbung ist die früher für die meisten Klebefilme eingesetzte Kautschukklebmasse, die sich im Laufe der Jahre unter Einwirkung von Luftsauerstoff zersetzt. Beim tesafilm® wurde dieses Problem bereits vor ca. 40 Jahren gelöst. Für noch ältere Klebestellen oder für mit Klebestreifen minderer Qualität geklebtes Papier gibt es jedoch noch eine Chance.

  1. Die braunen Verfärbungen und Klebmassereste lassen sich leider nicht leicht aus dem Papier entfernen. Für wertvolle alte Bücher sollte der fachkundige Restaurateur diese Aufgabe übernehmen. In der Regel können Museen, Antiquariate, Bibliotheken oder das Branchenadressbuch entsprechende Fachbetriebe nennen.
  2. Für weniger wertvolle Papiere kann mit einem mit Benzin getränkten Lappen ein Teil der Klebmasse herausgelöst werden.
  3. Die aktuellen tesa Klebefilm-Qualitäten sind in dieser Hinsicht jedoch alterungsbeständig und verfärben sich daher nicht.

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